Panorama in Nieuwrode: verschwundene Früchte

Datenquelle: Jan Rymenams

Beschreibung

Wenn wir vor 60 Jahren von hier aus um uns geschaut hätten, hätten wir viele Obstgärten gesehen. Vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg wird die Region zu einer Obstregion. Diese Phase dauert nicht lange. In den 1980er Jahren ist es damit praktisch vorbei. Übrigens, wenn wir die Karte der Obstbauzählung von 1929 betrachten, ist das Hageland damals noch keine Obstregion.

Als der Pfarrer von Nieuwrode 1899 eine Beschreibung der Region geben sollte – anhand eines Fragebogens des Bistums – erwähnt er, dass hier vor allem Getreide angebaut wird, nämlich Weizen, 'koorn' (wahrscheinlich Roggen), Hafer und Gerste, neben Kartoffeln, Futterrüben und anderen Pflanzen als Viehfutter.

Kurz vor dem Ersten Weltkrieg, im Jahr 1906, experimentierten die Brüder Verlinden aus Gelrode mit Pfirsichen. Bei ihrem Besuch auf dem Antwerper Markt hatten sie gesehen, dass dort viel Geld dafür bezahlt wird. Der Anbau schlägt ein und breitet sich in der Region aus. Wie bei den Trauben muss der Boden nicht reich sein, wichtig ist nur, genügend Wärme zu haben und Nachtfröste zu begrenzen. Pfirsiche blühen schließlich früh, etwa 14 Tage früher als Birnen. Der Eisensteinboden an den südlichen Hängen, der Wärme absorbiert und langsam abgibt, ist dafür geeignet. Es war eine Suche nach den richtigen Sorten. Besonders im Zwischenkrieg nahm die Anbaufläche stark zu, um 1960 in den Dörfern Gelrode, Nieuwrode und Wezemaal etwa 700 Hektar zu erreichen. Die Produktion stieg damals auf nahezu zehntausend Tonnen pro Jahr. Der größte Teil davon fand seinen Absatz in Westdeutschland. Die wichtigsten Sorten waren Peche de Halle, Charles Ignouf, May Flower, A msden, Broechemse und Reine de Ver ger. Der Niedergang war auf die billige Einfuhr aus Südeuropa und einige enttäuschende Jahre zurückzuführen.

Inzwischen wird in den 1930er Jahren eine neue Kultivierung aufkommen, die der Erdbeere. Es war Bürgermeister Jozef Meynaerts von Nieuwrode, der damals einige Pflanzen der Sorte Madame Moutot aus Koekelberg mitgebracht hatte. Auch hier war es etwas schwierig, die richtigen Sorten zu finden, aber nach dem Zweiten Weltkrieg wurden massenhaft Erdbeeren angebaut und es wurde ordentlich Geld verdient. Es wurden sogar neue Sorten wie «Roem van Nieuwrode» und «Wonder van 't Hageland» geschaffen. In vielen Fällen war es ein Nebenverdienst, oft von der Frau betrieben, die nicht arbeiten ging. Der Anbau wird in den 1980er Jahren abnehmen und heute ist davon nur noch sehr wenig zu sehen. Der Grund für den Rückgang war vor allem der Fiskus, die Mehrwertsteuer und die Tatsache, dass auch die Frauen wieder arbeiten gingen. Dieses Einkommen war sicherer und einfacher verdient.

Zusammen mit dem Aufstieg des Obstbaus entstanden auch der Saisonmarkt und die Versteigerung von Nieuwrode. 1964 hätte sie sogar der größte Obstmarkt Europas gewesen sein sollen. Es wurden sogar Flugzeuge eingesetzt, um die Erdbeeren nach Skandinavien zu fliegen.

Datenquelle

Datenquelle: Jan Rymenams

Übersetzt von OpenAI

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