Datenquelle: Groenehartstocht
Woran die Kippenkade ihren Namen verdankt, ist nicht bekannt, oder es könnte daran liegen, dass sie so schmal ist, dass man nur wie Hühner hintereinander laufen kann.
Sicher ist, dass es sich eigentlich nicht um einen Kai handelt, sondern um einen alten Uferwall eines natürlichen Torfstroms.
Entlang der sich schlängelnden Kippenkade folgen wir einem alten sich windenden Torfstrom, der in den Alten Bodegravestrom mündet, der etwas weiter im Rhein endet. Möglicherweise trug dieses Wasser einst den kurzen batavischen Namen Wi oder Wije, da viele geografische Namen davon abgeleitet sind. Schriftliche Quellen fehlen, aber möglicherweise haben Namen wie Weijpoort (Wi-portes) und Wiltenburg (Wi-burch) und sogar Wiericke (Wierinxsloot) hier ihren Ursprung.
Auf der anderen Seite des Rheins geschah dasselbe mit Mi und Mije. Wi wiederum könnte sich auf das germanische Wort „wirim“ beziehen, mit dem ein Ort im Moor bezeichnet wurde. Letztlich bildete dieser Torfstrom die erste Erschließung des Reeuwijker Lands über Wasser vom Rhein aus. In seinem Verlauf folgt der kurvenreiche Oukoopsedijk diesem ehemaligen mäandernden Torfriver stromaufwärts bis zur Quelle mitten im Polder.
Es waren diese Abwasserbäche der hohen Torfgebiete, die die Erschließung dieses Gebiets im 10. Jahrhundert bildeten. Der einzige Weg, in die Wildnis vorzudringen, war nämlich über das Wasser. Die Kippenkade hat die Urbarmachung im 11. Jahrhundert, die Torfgewinnung im 17. Jahrhundert und sogar die Urbanisierung dieser Zeit überstanden und ist nach all dieser Zeit noch immer in ihrer ursprünglichen Form.
Der Weg wurde im Grenzgebiet zwischen Utrecht und Holland auch als mögliche Schmuggelroute genutzt. In Holland waren Mehl, Brot, Salz und Seife weitaus stärker besteuert als in Utrecht. Speziell für den Schmuggel wurden heimliche Schlösser und heimliche Wege durch das Moor angelegt.
Aufgrund dieses lukrativen Handels richteten sich Bäcker und Müller im Grenzgebiet in Schmuggelhäusern ein. So lebte in der Lange Weide in Driebruggen ein Bierstecher (Großhändler für Getränke) und ein Brotbäcker mit 3 Knechten. So viel konnten sie in Driebruggen doch nicht essen und trinken. Auf den Schmuggel eines Brotes stand eine hohe Strafe. Um den Schmuggel einzudämmen, wurden Landhäuser errichtet und mit „cherges“ (Zöllnern) besetzt.
Quelle: struinen und forschen
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