Fünf-Seen-Weg im Nationalpark Bach Ma

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Zuletzt überprüft: 27 Mai 2025
Übersetzt von OpenAI

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Nach einer langen Fahrt über verlassene und schlecht unterhaltene Straßen kommen wir am Besucherzentrum an. Zwischen dem Grün steht ein verfallenes Gebäude, das vor allem vergänglichen Ruhm ausstrahlt. Hier lernen wir interessante Fakten und die besondere Geschichte dieses Parks.

Ende der 1930er Jahre waren die Franzosen von der Naturschönheit in dieser Region beeindruckt. Sie beschlossen, diese Gegend als touristische Attraktion für französische Kolonisten und reiche Vietnamesen auszubauen. Luxuriöse Villen und Ferienhäuser wurden errichtet, doch jetzt stehen sie gespenstisch verlassen da. Dies geschah, weil nach der Unabhängigkeit Vietnams die kommerzielle Nutzung dieses Gebiets komplett eingestellt wurde. Erst 1991 wird Bach Ma ein Nationalpark. In Vietnam bedeutet das vor allem, dass das Gebiet geschützt wird: Jagd und Abholzung sind verboten.

Das Besucherzentrum ist nicht unser Endziel. Wir steigen wieder ins Auto und fahren in Richtung des Gipfels von Hai Vong Dai. Es ist eine wunderschöne Fahrt entlang einer kurvenreichen Straße, die sich die grüne Berghang hinaufschlängelt. Wir passieren Wasserfälle und steigen sogar über einige Wolkenfäden. Die weißen Wolken bieten einen schönen Kontrast zu den tropisch grünen Berghängen.

Schließlich halten wir am Nha Hang Do Quyen Restaurant an. Ein verlassenes Gebäude, das einst als Restaurant diente und wo wir die schmutzigsten Toiletten der Welt "erleben".

Höchste Zeit, mit unserem Spaziergang zu beginnen: Ngu Ho Trail oder verständlicher Five Lakes Trail. Wir sprühen uns mit tropischem Mückenspray ein und stecken unsere Füße in Plastiktüten. Ein notwendiges Ritual: hier wimmelt es von Blutegeln, die in Schuhe kriechen und sich sogar durch Socken zwängen! Der Spaziergang bringt uns schnell in den Dschungel. Die Umgebung ist einfach unbeschreiblich schön: tropische Pflanzen wachsen üppig entlang und über den Pfad. Überall sehen und hören wir Wasser fließen. Wir sind hier übrigens completamente alleine.

Bald kommen wir am Ufer eines wild tosenden Flusses mit azurblauem Wasser an. Der Name des Flusses? Keine Ahnung: Dieses Gebiet ist sogar noch nicht kartiert! Wir fühlen uns wie Pioniere, während wir mit unserem Wander-GPS möglicherweise als Erste diese Wanderung registrieren. Wir bahnen uns einen Weg durch das dicht bewachsene und somit undurchdringliche Gestrüpp des Dschungels, das sich bis in den Fluss erstreckt. Der einzige Durchgang ist ein schmaler Vorsprung entlang des steilen Ufers über dem tosenden Wasser. Hier beginnen wir buchstäblich und im übertragenen Sinne, Nässe zu verspüren: das ist überhaupt nicht sicher.

Oft hängen wir mit den Spitzen unserer Schuhe auf schmalen, nassen und moosbewachsenen Felsen direkt über dem Fluss. Sogar unsere robusten Wanderschuhe haben hier Schwierigkeiten und wir rutschen ständig von den schlüpfrigen Steinen ab. Ein wenig Halt bieten die Baumwurzeln, die manchmal so faul sind, dass sie abbrechen. Wir hoffen, dass dies nur ein kleines Stück eines unbefestigten Wanderwegs ist, beißen auf die Zähne und machen weiter. Die Umgebung ist schließlich wunderschön und das muss der schönste Wasserlauf sein, den wir je gesehen haben.

Bald stellt sich heraus, dass es keinen Wanderweg mehr gibt. Das wirkt mehr wie Canyoning mit Felsen klettern und durch den Fluss waten. Zu spät! Wir können nicht mehr umkehren: gerade sind wir von einem Felsen gesprungen und dorthin kommen wir nie wieder zurück. Uns bleibt also nichts anderes übrig, als weiterzumachen und dem unvorhersehbaren Verlauf des tobenden Flusses zu folgen. Wenig später wird es völlig unmöglich, weiter über die Felsvorsprünge zu klettern. Wir müssen uns also in den Fluss fallen lassen. Wir waten durch den tosenden Fluss und landen schließlich tief im Wasser.

Langsam und mit mildem bis akutem Todesangst bahnen wir uns einen Weg durch den Dschungel. Der Five Lakes Trail führt logischerweise an verschiedenen Seen vorbei, die alle durch den Fluss und verschiedene Wasserfälle verbunden sind. Jedes Mal, wenn wir einen Wasserfall erreichen, entfaltet sich ein Überlebensinstinkt, bei dem wir uns über (manchmal faulige) Seile nach unten ziehen. Nach jedem Wasserfall verliert das Wasser seinen stürmischen Charakter und wir machen eine Pause auf einem Felsen. Zugegeben: Die Umgebung ist hier ikonisch schön. Das strömende blaue Wasser, die wunderschönen weißen Wasserfälle, der üppige grüne Dschungel, die tiefen Naturgeräusche... das ist ein unentdecktes Paradies.

Inzwischen stellt sich heraus, dass die Route heute aufgrund der Regenfälle der letzten Tage besonders gefährlich ist. Der Wasserspiegel ist höher als normal und die Strömung ist außergewöhnlich stark und tückisch. Wir kommen nicht gerade schnell voran und als die Sonne untergeht, werden die Giftschlangen massenweise aktiv.

Auf eine höchst ungeschickte Weise erreichen wir schließlich das Ende der Route. Wir kommen bei einem verfallenen Tempel mit einer großen Buddha-Statue auf dem Dach heraus. Von dort aus wurde ein Weg angelegt, der uns zur Hauptstraße führt. Wir machen noch eine kurze Fahrt zu einem Aussichtspunkt mit einer verfallenen Aussichtsplattform aus den 30er Jahren. Hier genießen wir einen wunderschönen Blick auf die Berge, die über den Wolken ragen.

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