Nieuwpoort war während bestimmter Perioden einer der wichtigsten Fischereihäfen an der Küste. Dass die Fischanlieferung im 12. Jahrhundert wichtig war, zeigt das Privileg von 1163, das den Steuersatz umfasst, der auf Hering, Makrele, Lachs, Kabeljau, Schellfisch, Plattfisch, Butt, Rochen und Aal erhoben werden soll. Da Nieuwpoort mehrfach belagert wurde, erlebte der Hafen viele Höhen und Tiefen in seiner Geschichte und wechselte oft die Funktion. So war Nieuwpoort einst der Vorhafen von Ypern und Brügge. Auch war Nieuwpoort Ende des 16. Jahrhunderts zusammen mit Dünkirchen ein berühmtes, wenn nicht berüchtigtes spanisches Piratennest, von dem aus die holländischen Schiffe angegriffen wurden. Genug Gründe für Prinz Maurits von Nassau, eine Strafexpedition gegen beide Häfen zu unternehmen. Eine Expedition, die ihren Abschluss in der für unsere Nachbarn bekannten Schlacht von Nieuwpoort am 1. und 2. Juli 1600 fand.
Der Fischereihafen ist am nordwestlichen Teil der Stadt angesiedelt und historisch mit ihm verwachsen. Entlang der rund einen Kilometer langen Anlegestelle liegen die bunten Fischerboote. Spezialisten erkennen darin drei Arten, die jeweils spezifische Aufgaben beim Fischfang erfüllen, nämlich Garnelenboote, Küstenschlepper oder kleine Mittelgleiterschlepper sowie Mittelgleiter oder große Schlepper.
Die städtische Fischauktion wurde in zwei Phasen gebaut. Das ursprüngliche Gebäude aus dem Jahr 1952 wurde 1972 auf seine heutige Größe ausgebaut.
Der Fisch, der auf der Nieuwpoorter Fischauktion angeliefert wird, stammt aus der Nordsee in den Gebieten Küste und Westen. Die Schiffe, die das Küstengebiet befahren, sind maximal 48 Stunden auf See, und die Schiffe im Westen etwa 5 Tage.
An Bord der Schiffe wird der Fisch unter besten Bedingungen gelagert und erhält deshalb auf der Auktion das höchste Qualitätszeichen.
Außer bei schwerem Wetter auf See ist die Küstenfischerei von Montag bis einschließlich Samstag aktiv. Täglich kann der Fisch auf der Auktion um 7 oder 8 Uhr morgens angeboten werden. Die Atmosphäre lässt sich am besten am Montag, Mittwoch und Freitag genießen.
Früher wurde oft der Begriff Fischmarkt verwendet, da der potenzielle Käufer erkennen ließ, dass er eine Partie Fisch kaufen wollte, indem er „meins“ rief. Heutzutage wird nicht mehr durch Rufen verkauft. Jetzt wird der Fisch mit einer elektronischen Uhr versteigert, die über ein Informatiksystem gespeist wird. Der Käufer ist nicht mehr verpflichtet, zur Auktion zu gehen, sondern kann bequem von zu Hause aus über den PC und eine spezielle Telefonleitung kaufen.
Es gibt regelmäßig geführte Besuche im Fischmarkt. Einige Säle im Gebäude werden als Ausstellungsräume oder Festsaal genutzt.
http://www.nieuwpoort.be/nieuwpoort/view/nl/nieuwpoort/toerisme/bezoeken/bezienswaardigheden/visserij
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