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Antwerpen zählt etwa 175 verschiedene Nationalitäten. Alle diese Kulturen haben ihre eigenen kulinarischen Traditionen, und von vielen kann man auch in unserer Stadt probieren. Aber Antwerpen selbst hat auch viele Geschmackströmer, Produkte von einheimischem Boden, die manchmal vergessen werden. Diese Route lässt dich einige Geschmäcker von ’t Stad kennenlernen.
Unser Ausgangspunkt, Het Steen, ist sofort mit einem regionalen Produkt verbunden: dem Roggeverdommeke. Dieses Roggenbrot mit Korinthen und Rosinen verteilte der niederländische Wollhändler Pieter Pot im fünfzehnten Jahrhundert an die Verdammten in den Kerkern von Het Steen. Wir lassen den Steenplein hinter uns und gehen über die skulptierten Löwen mit dem Wappen von Antwerpen zur Suikerrui. Diese Straße verdankt ihren Namen den Dutzenden von Zuckerraffinerien, die im sechzehnten Jahrhundert hier ansässig waren. Nicht zufällig kannst du hier bei Désiré de Lille (1) einen süßen Snack ergattern. Wir spazieren zum Grote Markt und zum Rathaus. Nimm dir einen Moment Zeit, um die wunderschönen Fassaden der Gildenhäuser aus dem sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert zu bewundern.
Es mangelt nicht an Gastronomie auf dem Grote Markt. Den Engel ist ohne Zweifel das bekannteste Café. Dort sitzen die Stammgäste bereits seit morgens an der Theke. Direkt gegenüber befindet sich das Restaurant De 7 Schaken (2) an der Ecke zur Braderijstraat, wo ein nächster Kostbissen serviert wird. Hier wurde im Mittelalter Fleisch gebraten. Wer ein Stück Fleisch brachte, konnte in den nahegelegenen Herbergen warten, und sobald das Fleisch fertig war, wurde ‘meurg’ gerufen. Aber da es manchmal etwas länger dauerte, wurde in der Zwischenzeit kräftig getrunken. Der Begriff ‘meurg’ ist seitdem ein Synonym für betrunken. Wer nicht ‘meurg’ ist, setzt seinen Weg zur Oude Koornmarkt fort, wo du an der Ecke zur Hoogstraat bei Philip’s Biscuits (3) eine besondere Version des Antwerpener Handjes probieren kannst. Oder du kannst noch einen Moment warten, denn wir passieren während dieses Spaziergangs auch noch die zweite Filiale dieser Keksbäckerei. Die Gastronomiebetriebe auf der Oude Koornmarkt spiegeln die Multikulturalität der Stadt wider. Du findest hier Restaurants mit Geschmäckern aus Italien, der Türkei, Thailand, Kroatien... und auch Pita-Bars.
Hinter dem Tor mit der Hausnummer 16 liegt die Vlaeykensgang. Der Name kommt wahrscheinlich von einer Bäckerei oder Waffelhaus, das hier früher war. Sicher ist, dass im sechzehnten Jahrhundert mehrere Schuhmacher ansässig waren, die auch die Glocken der Kathedrale läuteten.
Am Ende der Oude Koornmarkt biegen wir links um die Ecke in die Groenkerkhofstraat, eine Anspielung auf den Friedhof, der sich auf der Groenplaats befand. Den lassen wir links liegen und gehen entlang der Schoenmarkt, vorbei am Bischöflichen Palais.
Wir biegen rechts um die Ecke und gehen durch die Schrijnwerkersstraat, wo Mitte November Désiré de Lille erneut die Türen öffnet. Wir befinden uns jetzt in ‘der Wilden See’, einem der ersten Einkaufsviertel, in dem das Auto verbannt wurde. Das Viertel verdankt seinen Namen einer Brücke über einen Graben. Dort konnte das Wasser manchmal wild tobte und es sah aus wie ein stürmisches Meer. Von der Schrijnwerkersstraat gehen wir geradeaus zur Korte Gasthuisstraat. Hier gibt es auch einiges Leckeres zu finden: Pralinen, Eis, das Roggeverdommeke und regionale Produkte. Probiere hier unbedingt die super leckere filet d’Anvers von der Metzgerei Scaldis (4).
An den Hausnummern 23-25 halten wir kurz an. Hier befindet sich ‘die Nieuwe Gaanderij’. Es war die allererste Einkaufsgalerie, die 1954 in Antwerpen eröffnet wurde. Dafür wurde das städtische Renaissancepalais aus dem sechzehnten Jahrhundert des florentinischen Bankiers Gaspar Ducci abgerissen. Ein Stück weiter begegnet uns erneut der Duft der Kekse von Philip’s Biscuits (3), aus ihrer Filiale hier in der Korte Gasthuisstraat. Die Geschichte der Antwerpener Handjes ist hinlänglich bekannt, also wollen wir einfach davon probieren.
Wir befinden uns jetzt vor der sogenannten ‘Bijenkorf’, einem Einkaufszentrum an der Oudaan, dessen Zukunft noch unklar ist. Wir gehen die Oudaan hinunter und landen dann auf dem Kleine Markt. Dort steht eine Säule mit Pumpe und einer Mariafigur, der Patronin von Antwerpen. Natürlich mit einer Laterne daneben. So umgingen die Antwerpenaner die Steuer auf Beleuchtung: Wenn eine Madonna daneben stand, musste man die nicht bezahlen. Wir schließen ab mit einem Stück kulinarischer Geschichte hinter dem schwarzen Tor an der Hausnummer 7. Hier hatte früher das Käsegeschäft der Familie Warmenbol seinen Sitz. Auf dem Innenhof hängt noch eine Gedenktafel. Hier eröffnete kürzlich das Atelier Bien Soigné (5), ein neues gastronomisches Adress.
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