Die Stadt Amersfoort verdankt ihr Entstehen und ihren Namen einem durchquerbaren Ort oder einer Furth im Fluss Eem (früher: Amer). An dieser Durchquerungstelle kreuzten Handelsrouten, die von Utrecht nach Osten und Norden führten.
Die erste Erwähnung von Amersfoort stammt aus dem Jahr 1028. Damals wird es eine Bauernsiedlung gegeben haben. Die strategische Lage war für den Bischof von Utrecht der Anlass, dort einen seiner Höfe zu bauen, um von hier aus das Gelderland zu erschließen.
Die Siedlung erhielt 1259 Stadtrechte vom Utrechtischen Bischof Heinrich von Vianden. In der Urkunde, in der Amersfoort Stadtrechte verliehen wurden, wurde das Städtchen als oppidum beschrieben, was bedeutet, dass die Stadt befestigt war, vermutlich durch einen Erdwall, vielleicht mit Toren. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts wurde die erste Steinmauer mit einer Länge von 1550 Metern gebaut, umgeben von einem Graben. Auf dem Lageplan des Zentrums von Amersfoort ist diese erste Stadtmauer noch gut zu finden.
Im Jahr 1340 gab es einen großen Stadtbrand, bei dem etwa die Hälfte der Gebäude zerstört oder beschädigt wurde. Um 1380 begann man mit dem Bau einer neuen Mauer (fertig um 1450) mit einer Gesamtlänge von 2850 Metern, die die Fläche der ummauerten Stadt verdreifachte. In dieser Mauer wurden mehrere Tore errichtet, die bis heute bewundert werden können, wie das Koppelpoort und der Monnikendam. Von der ersten Mauer ist wenig erhalten geblieben; nur das stark restaurierte Kamperbinnenpoort ist noch vorhanden. Dennoch ist der Verlauf der ersten Mauer noch intakt; die Muurhuizen folgen dem Verlauf der Mauer und nutzen dessen Fundament.
Amersfoort erlangte im Mittelalter nach Wundern rund um ein Marienbild große Bedeutung als Wallfahrtsort, wodurch die Wirtschaft aufblühte und ab 1444 der Unserer Lieben Fraueturm gebaut werden konnte.
Seit dem 16. Jahrhundert ging es wirtschaftlich bergab. Das Bevölkerungswachstum stagnierte, und zu Beginn des 19. Jahrhunderts zählte Amersfoort nur noch 8000 Menschen. Rund 1850 brachen die Einwohner große Teile der Stadtmauern und Tore ab. Das bot den Armen Arbeit und das Gemäuer war nützlich für Straßen, Plätze und Wege. Eingriffe von König Wilhelm II. verhinderten den Abriss des Koppelpoort, Monnikendam, Kamperbinnenpoort und eines Restes der Stadtmauer. Dadurch hat die Stadt glücklicherweise noch Teile ihres mittelalterlichen Kerns erhalten.
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