Datenquelle: Jan Rymenams
Um das Ganze einzuordnen: nordöstlich von Diest, an der 'Saspoort', befindet sich eine alte Stauanlage, die als 'Große Stützbär' bekannt ist. Direkt oberhalb der Großen Stützbär, wo der Zwarte Beek und die Demer dicht beieinanderkommen, befindet sich der Überlauf, die 'Teerlings', die wir gerade passiert haben. Diese Konstruktionen waren Teil des Verteidigungsrings um Diest im 19. Jahrhundert. Sie dienten ursprünglich dazu, die Stadtmauern mit Wasser zu versorgen und im Gefahrenfall das Webbekoms Broek schnell unter Wasser zu setzen.
Derzeit haben sie keine Funktion mehr. Der Name soll vom brüllenden Geräusch eines 'Bären' stammen. Aber in Festungsbegriffen ist ein Bär einfach ein gemauerter Damm in einem Festungsgraben. Dieser soll das Wasser im Graben trennen. Der Bär war mit einer spitzen Kante ausgestattet, dem sogenannten Eselrücken. Hier wurde diese Trennung durch ein Tor verwirklicht.
Die Torbauanlage besteht aus drei Öffnungen. Die linke und rechte Öffnung werden durch einen Überlauf gesteuert, die mittlere Öffnung durch einen Schieber. Ein Überlauf ist grundsätzlich nicht regulierbar. Er hält das Wasser bis zu einer bestimmten Höhe zurück und wird bei höherem Wasserstand überflutet. Der Schieber ist manuell regulierbar. Die Funktion davon ist durch den verwahrlosten Zustand heute unmöglich.
Bis zu den frühen 1960er Jahren floss die Demer über die Saspoort durch Diest, aber um Überschwemmungen zu vermeiden, wurde die Demer über den Walgracht und den Zwarte Beek umgeleitet. Jetzt fließt der Fluss vollständig nördlich der Stadt. Etwa 500 Meter unterhalb an der rechten Uferseite erhält die Demer das Wasser des Zwarte Beek. Vor einigen Jahren wurde das Bett der Alten Demer im Zentrum von Diest wieder freigelegt. Dieses wird jedoch nicht von der Demer, sondern von der Begijnebeek gespeist.
Die Große Stützbär beeinflusst, zusammen mit dem Rückhaltebecken zu Schulen, in erheblichem Maße das hydraulische Regime der Demer. Die Große Stützbär sorgt dafür, dass das Wasser stromaufwärts von Diest gestaut wird, um, falls notwendig, das Wasser im Rückhaltebecken zu Schulen speichern zu können und so das Spitzenabflussvolumen in Diest und im weiter abwärts liegenden Teil der Demer zu glätten. Das hydrologische Regime der Demer wird somit erheblich durch diese Druckwirkung der Großen Stützbär in Diest beeinflusst. Durch diese Wirkung ist es für Fische unmöglich geworden, stromaufwärts in die Demer zu migrieren. Dies wird jetzt durch eine Fischleiter behoben.
Datenquelle: Jan Rymenams
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