Alter Zuilen

Datenquelle: GroeneHartstocht

Beschreibung

Seit einer fernen Vergangenheit prägt die Utrechter Vecht die Landschaft von Nordwest-Utrecht. Dieser Fluss bildete eine Lebensader für die undurchdringlichen Wälder und Moorgebiete, die vor unserer Zeitrechnung und noch viele Jahrhunderte danach diesen Teil der Niederlande dominierten.

Zur Zeit des Römischen Reiches wurde die Vecht, die faktisch außerhalb der Grenzen des Römischen Reiches lag, bereits als Wasserverbindung zu nördlicher gelegenen Gebieten genutzt. Die umliegenden Ländereien blieben jedoch in dieser Zeit uncultiviert und wurden nur von Jägern besucht. In einem solchen Zustand verharrte es viele Jahrhunderte nach dem Abzug der römischen Legionen.

Während des frühen Mittelalters war das Land rund um die Vecht als die Gouw Niftarlake bekannt. In dieser Zeit fanden die ersten, noch sehr lokalen, Kultivierungen statt. Am Ende des 8. Jahrhunderts lebte in Swesen oder Suesnon, dem späteren Swesereng, der friesische Edelmann Wursing. Die Ländereien waren ihm von Karl Martell als Lehen gegeben worden. Wursing muss ein sehr frommer Christ gewesen sein. Er war, laut der Geschichtsschreibung, sehr gut befreundet mit St. Willibrordus und St. Bonifatius und empfing den Erzbischof mehrfach auf seinem Landgut. Ein Enkel von Wursing war der Hl. Ludgerus, dem in späteren Jahren die Kirche von u.a. Loenen geweiht wurde. Höchstwahrscheinlich bildete die Siedlung, die von Wiirsing und seinen Nachfahren bewohnt wurde, den Vorläufer des heutigen Hauses (Schloss) zu Zuilen.
Ein Jahrhundert später scheinen die umliegenden Ländereien in den Besitz der Utrechter Kirche gekommen zu sein.

Nach dieser Periode folgte eine Zeit von etwa drei Jahrhunderten, über die wenig über die Geschichte von Zuilen bekannt ist. In dieser Zeit wurde die Region zuerst von den Eindringlingen der Normannen heimgesucht und dann, im Jahr 839, von einer verheerenden Flutwelle, die aufgrund der noch sehr geringen Deichbauten große Teile Nord-Niederlands überschwemmte. Wenn die Siedlung in diesen Jahren nicht von den Normannen verwüstet worden war, so war dies sicherlich durch die Wassermassen geschehen. Es ist also wahrscheinlich, dass das Land um das heutige Zuilen zu dieser Zeit wieder größtenteils unbewohnt war.

Im 12. Jahrhundert kamen die großen Kultivierungen in Gang. Die Ländereien entlang der Vecht wurden von langen Entwässerungsgräben durchzogen und allmählich mit Deichen umrandet. Der Boden wurde mit dem Flussufer als Richtlinie geteilt, und in den folgenden Jahrhunderten immer weiter ins Land hinein kultiviert. Dadurch entstanden langgestreckte Streifen Land, die für diesen Teil der Provinz Utrecht typisch sind (siehe Anmerkung 2). Unter Bischof Boldewijn von Holland (1178-1196) wurden unter den Lehnsmännern des Stiftes vermerkt: 'Die Herren von Anholt und von Zulen, diese hielten zu Lehen vom Stift das Schloss und die Herrlichkeit von Zulen' (siehe Anmerkung 3). Im Jahr 1265 wurde zum ersten Mal ein Mitglied der Familie von Zuylen in den Schriften namentlich erwähnt. Dies war nämlich Hendrik von Zulen und Anholt. Einige Jahre später erfahren wir auch etwas über einen Steven von Zuylen, der in die Belagerung des Schlosses Kronenburg zu Loenen verwickelt war, wo sich der Herr von Velsen nach der Verschwörung gegen Floris V. aufhielt. Das Schloss und das angrenzende Dorf verdanken ihren Namen dieser Familie von Lehnsmännern. Die von Zuylen haben wiederum den Namen des gleichnamigen Dorfes Zulen bei der deutschen Stadt Kleve erhalten, wo die Familie ihren Ursprung findet.

Im Jahr 1300 wurde das heutige steinerne Schloss erbaut. Das Jahr der Gründung ist noch an der Seitenwand des Schlosses zu finden. Es ist nicht bekannt, ob es vor 1300 auch ein steinernes Haus gab oder ob es sich um eine aus Holz errichtete Festung handelte. Dieser Vorläufer des heutigen Schlosses wurde um 1297 aus Rache für die Belagerung von Kronenburg zerstört. Dabei wurde Steven von Zuylen ermordet.

Übersetzt von OpenAI

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